BRS News
Workshop FSRH "Nutztierhaltung – One Health“
Der Wissenschaftsrat hat in seinem im Juli 2024 erschienenen Bericht mit Empfehlungen für die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften die Einrichtung von Food Systems Research Hubs
(FSRH) angeregt, um die systemische, trans- und interdisziplinäre Forschung im Bereich der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssysteme zu stärken. Da die Nutztierhaltung in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, haben das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) ein Konzept für einen FSRH mit dem Titel Nutztierhaltung als integraler Bestandteil des One-Health-Konzepts und resilienter Agrar- und Ernährungssysteme
erarbeitet. Ein erster Online-Workshop dazu fand bereits im Oktober 2025 statt. Das FBN lädt nun zu einem zweiten Workshop FSRH-Nutztierhaltung
in Präsenz am 19.02.2026 ab 10 Uhr nach Berlin ein, in dem gemeinsam die zentralen Themen der verschiedenen Handlungs- und Querschnittsfelder strukturiert und vertieft werden sollen. Zudem soll Raum für den gemeinsamen Austausch und die Diskussion über die zukünftige Hub-Governance sein.
Milch: altbewährt – neu gedacht | Verändert KI, was wir essen?
Wie verändern Künstliche Intelligenz, algorithmische Empfehlungen und Soziale Medien
unsere Wahrnehmung von Lebensmitteln? Und welche Rolle spielt dabei ein traditionsreiches Produkt wie Milch?Mit diesen Fragen setzte sich der Kommunikationsdesigner und Berater Hendrik Haase in seiner Keynote auf dem 11. Nordwestdeutschen Milchtreff am 20. Januar 2026 in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin auseinander. Rund 300 Gäste folgten der Einladung der Landesvereinigungen der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen (Milch NRW), Niedersachsen (LVN) sowie der Milcherzeugervereinigung Schleswig-Holstein (MEV).
Betäubungsloses Enthornen von Kälbern: In Niedersachsen weiterhin nur mit Beruhigungs- und Schmerzmitteln erlaubt
In Niedersachsen ist die betäubungslose Enthornung von unter sechs Wochen alten Kälbern weiterhin nur zulässig, wenn den Tieren ein Beruhigungsmittel (Sedativum) und ein mindestens 24 Stunden wirksames Schmerzmittel verabreicht werden. Diese Praxis wurde in Niedersachsen bereits seit Dezember 2016 durch einen Runderlass vorgeschrieben. Nachdem dieser nach einmaliger Verlängerung nun ausgelaufen ist, hat Niedersachsen die Tierschutz-Vorgaben in einem neuen Erlass bekräftigt und präzisiert. Er greift insbesondere das Thema Sachkunde konkreter auf: Demnach kann für Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Ausbildungsberuf Landwirt*in, die ihre Ausbildung auf einem rinderhaltenden Betrieb absolviert haben, auf dem Kälber enthornt wurden, sowie im Ausbildungsberuf Tierwirt*in Fachrichtung Rinderhaltung davon ausgegangen werden, dass diese über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Alle anderen Personen müssen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten der zuständigen Behörde auf Verlangen nachweisen. Beispielsweise durch Bescheinigungen über eine entsprechend fachkundige Unterweisung durch einen Tierarzt bzw. Tierärztin.
BZL-Online-Seminare im Februar
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) führt im Februar zwei Online-Seminare zu folgenden Themen durch:
Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg sucht Bereichsleiter für die Futter- und Bodenattestierung (m/w/d)
Der Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bereichsleiter für die
Futter- und Bodenattestierung (m, w, d).
FBN veröffentlicht Positionspapier zur tiergerechten Kälberaufzucht
Das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) hat ein neues Positionspapier zur tiergerechten Aufzucht von Kälbern veröffentlicht. Unter dem Titel Tiergerechte Aufzucht von Kälbern – Herausforderungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen für die Praxis
fasst das Papier den aktuellen Stand der Forschung zusammen und formuliert konkrete Empfehlungen für Landwirtschaft, Beratung und Politik. Das Papier hebt die Bedeutung einer ausreichenden und frühzeitigen Kolostrum- und Milchversorgung, geeigneter Haltungsbedingungen sowie früher sozialer Kontakte als entscheidende Faktoren für Tiergesundheit und Tierwohl hervor. Außerdem zeigt es auf, dass Maßnahmen wie ad libitum-Milchversorgung, frühe Gruppenhaltung und kuhgebundene Aufzucht langfristig zu robusteren und gesünderen Tieren führen.
Rückblick auf die Internationale Grüne Woche 2026: Zehn Tage Austausch, Dialog und Begegnungen
Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.
BHZP startet neue Runde der Webinarreihe „Zukunft Pink“
2026 lädt die BHZP mit der Webinarreihe Zukunft Pink
zu digitalen Praxiseinblicken ein. Ab dem 27. Januar 2026 öffnen vier schweinehaltende Betriebe an vier aufeinanderfolgenden Dienstagen jeweils um 19 Uhr virtuell ihre Stalltüren und geben Einblicke in ihre Arbeitsweise sowie die Weiterentwicklung ihrer Betriebe.
Weitere Informationen zur Webinarreihe finden Sie hier
Stellungnahme Eckpunktepapier VVO
Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat eine Stellungnahme zur geplanten Anpassung der Viehverkehrsverordnung (VVVO) veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.
Der Deutsche Grünlandverband e.V. sucht Verstärkung für Öko-Betrieb in Brandenburg
Der Deutsche Grünlandverband e.V. sucht zur Verstärkung seines Öko-Grünlandbetriebs in Nauen (Brandenburg) eine mitarbeitende Betriebsleitung (gerne auch als Paar) sowie eine weitere Mitarbeiterin bzw. einen weiteren Mitarbeiter. Interessierte können sich telefonisch unter 0151 68144539 oder per E-Mail an hans.hochberg@t-online.de melden.
Einladung Workshop "FSRH Nutztier"





