BRS News
Zuchtviehvermarktung Holsteins im vierten Quartal 2025
Die Anzahl und Preise aller Holstein-Zuchttiere, die über die monatlichen Zuchtviehauktionen der BRS-Mitgliedsverbände vermarktet werden, werden jeden Monat und zusätzlich nach jedem Quartal gebündelt und ausgewertet. Auf der BRS-Website sowie unter www.richtigzuechten.de können Sie die Ergebnisse und Trends der letzten Auktionen nachverfolgen.
Agravis: Neue Raiffeisen-Markt-App
Die Terres Marketing + Consulting GmbH, eine AGRAVIS-Konzerngesellschaft, sowie die Raiffeisen Networld gehen mit einer Raiffeisen-Markt-App neue Wege in der digitalen Kundenansprache für Raiffeisen-Märkte. Die App ist vor Kurzem an den Start gegangen und kann von den Kooperationspartnern der Terres Marketing + Consulting GmbH genutzt werden. Die App ist ein wichtiger Baustein für die moderne und digitale Kommunikation der Raiffeisen-Märkte in Richtung Kundschaft. Sie verbindet digitale Reichweite mit lokaler Nähe
, erläutert Hendrik Martschinke, Geschäftsführer der Terres Marketing + Consulting GmbH.
Online-Seminar "Endo- und Ektoparasiten bei Rindern – Weide und Stall"
Am 11. Februar 2026 von 19.00 - 21.00 Uhr lädt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen zum kostenlosen Online-Seminar Endo- und Ektoparasiten bei Rindern – Weide und Stall
ein. In dem Seminar wird es um die Vorstellung relevanter Endo- und Ektoparasiten gehen und wie mit Hilfe von Weidemanagement, Stallhygiene und dem strategischen Einsatz von Antiparasitika der Parasitendruck minimiert werden kann.
Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft stellt neues Rohstoff-Zeichen vor
AgE - Das Herkunftskennzeichen Gutes aus deutscher Landwirtschaft
wird um ein Rohstoff-Zeichen erweitert. Damit kann ab sofort die Herkunft von heimischen Rohstoffen in Mischprodukten kenntlich gemacht werden. Voraussetzung ist, dass ein Mindestanteil von 51% des deutschen Rohstoffs im Produkt verarbeitet wurde, wie ZKHL-Geschäftsführer Peter Jürgens erläuterte. Damit kann die Herkunft aus Deutschland auch für landwirtschaftliche Rohstoffe wie zum Beispiel Milch in Fruchtjoghurt oder Fleisch in marinierten Waren für den Grill angegeben werden. Ein Fruchtjoghurt kann damit das charakteristische Zeichen mit dem Traktor mit dem Hinweis Milch aus deutscher Landwirtschaft
tragen.
Ceva: Vogelgrippe bei Kühen - Müssen wir uns in Deutschland Sorgen machen?
Im Jahr 2025 wurde in den Vereinigten Staaten bei Milchkühen hochpathogene Vogelgrippe (H5N1) festgestellt. Das wirft bei europäischen Milchviehhaltern Fragen auf: Kann dies auch hier passieren und was bedeutet das für meinen Betrieb? Ein Beitrag des Ceva-Blogs für Rindergesundheit gibt einen Zusammenfassung der Analyse, die die europäische Sicherheitsbehörde EFSA zu dieser Thematik herausgegeben hat.
InnoRind-Webinar: „Gemeinsam fit – Kälberaufzucht neu gedacht“
Im Rahmen des Verbundprojekts Innovationsnetzwerk Rind – zukunftsfähige Rinderhaltung in Deutschland unter Berücksichtigung von Tierwohl, Umweltwirkungen und gesellschaftlicher Akzeptanz (InnoRind)
haben sich zwölf Institutionen aus ganz Deutschland dreieinhalb Jahre lang gemeinsam mit Fragen zur zukunftsfähigen Rinderhaltung befasst. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramms Nutztierhaltung gefördert. Am 29. Januar 2026 von 19 bis 20.30 Uhr präsentiert die Arbeitsgruppe Kälberaufzucht im Online-Seminar Gemeinsam fit – Kälberaufzucht neu gedacht
ihre Ergebnisse.
Trockenstellen hochleistender Milchkühe: Herausforderungen und bewährte Maßnahmen
Die Leistung von Milchkühen steigt durch bessere Genetik, Ernährung und Kuhmanagement kontinuierlich. Gleichzeitig wird das Trockenstellen hochleistender Kühe schwieriger. Die abrupte Beendigung des Melkens erhöht das Mastitisrisko und verursacht Stress. S. Möcklinghoff-Wicke (Innovationsteam Milch Hessen der Landesvereinigung Milch Hessen) fasst im aktuellen proteinmarkt- Fachbeitrag effektive Methoden zusammen. Vorgestellt werden Ansätze wie schrittweise Reduzierung der Melkfrequenz, angepasste Fütterung sowie der Einsatz von Arzneimitteln, inklusive Schwächen und Stärken. Der Beitrag bietet praxisnahe Lösungen für Eutergesundheit und Tierwohl.
EDEKA Minden-Hannover wechselt vollständig zu 5D
Edeka Minden-Hannover kündigte an, dass der 5D-Standard in den kommenden Wochen konsequent auf sein Schweinefleischsortiment unter der Marke Bauerngut angewendet wird. Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette für Schweinefleisch noch enger in Deutschland zu verankern. Das stärkt die heimische Landwirtschaft und schafft zugleich Vertrauen und Orientierung für unsere Kundinnen und Kunden
, sagt Bauerngut-Geschäftsführer Klaus Jeinsen. Der 5D-Standard geht über eine reine Herkunftskennzeichnung hinaus. Er stellt sicher, dass Schweine in Deutschland geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden. Damit verbringen die Tiere ihr gesamtes Leben – von der Geburt bis zur Schlachtung – in Deutschland.
Kalkstickstoff senkt Methanemissionen aus Gülle deutlich
Ein Additiv auf Kalkstickstoffbasis kann klimarelevante Emissionen aus der Lagerung von Gülle und Gärresten erheblich mindern, die Stickstoffeffizienz steigern und zugleich die Methanausbeute in Biogasanlagen erhöhen. Das zeigen die Ergebnisse des Forschungsprojekts EMeRGE, das vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) gemeinsam mit der Alzchem Trostberg GmbH durchgeführt wurde. Das untersuchte Produkt ist bereits für die landwirtschaftliche Praxis verfügbar.
Förderung mobiler Schlachtung
Im Rahmen der Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen zur mobilen Schlachtung, einschließlich der Weideschlachtung
im Herkunftsbetrieb vom 29. November 2022 sind für fünf Projekte Anträge eingegangen. Diese Vorhaben werden im Verbund durchgeführt und beinhalteten insgesamt 15 Teilprojekte, bei denen auch Projektpartner ohne Zuwendung beteiligt sind. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3640) auf eine Kleine Anfrage (21/3420) der Fraktion Die Linke mit dem Titel Mobile Schlachtungen
mit. Insgesamt seien 15 Projektanträge eingereicht, worden, die alle positiv entschieden wurden. Kein Antrag sei abgelehnt worden. Danach gefragt, welchen Veränderungsbedarf bezüglich der Förderung mobiler Schlachtung die Bundesregierung sehe, führte diese aus, dass die Fördermaßnahme zuletzt mit Beschluss des Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) im Dezember 2025 auf mittelgroße Schlachtstätten ausgeweitet und deren Fördersatz von bis zu 20 Prozent auf bis zu 25 Prozent erhöht wurde. Eine weitergehende Änderung sei aktuell nicht geplant.





