Landjugend zum geplanten Umbau der Agrarpolitik - Kontinuität statt neuer Experimente
Der Countdown läuft: 2027 endet der aktuelle Haushalt der Europäischen Union. Bereits jetzt werden der neue Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) und damit auch die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 verhandelt. Mit seiner aktuellen Stellungnahme bringt der Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) die Perspektive junger Menschen aus ländlichen Regionen und der Landwirtschaft in die Debatte ein. Für uns steht vor allem die Verlässlichkeit der Agrarpolitik im Fokus
, sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende Leon Ranscht. Der BDL-Bundesvorstand hält die geplanten strukturellen Umbrüche für problematisch. Das betrifft die Grüne Architektur mit dem Farm-Stewardship-System und den Wegfall der zweiten Säule. Dabei haben sich die Rahmenbedingungen schon 2023 geändert. Viele Betriebe haben ihre Betriebsabläufe und Managemententscheidungen also gerade erst an die Konditionalität und GLÖZ angepasst. Um Investitionen langfristig planen zu können, brauchen Betriebe Kontinuität
, erläutert Ranscht.





