Zusatzzölle auf Rindfleischimporte
AgE - China hat Zusatzzölle von 55% auf Rindfleischimporte verhängt, die länderspezifisch festgelegte Liefermengen übersteigen. Damit will die Pekinger Staatsregierung die eigene Rindfleischwirtschaft schützen. Eine nun abgeschlossene Untersuchung habe gezeigt, dass diese in den zurückliegenden Monaten unter gestiegenen Importen gelitten habe, begründet China die Zusatzzölle. Wie das dortige Handelsministerium am 31.12. weiter mitteilte, betrifft die auf drei Jahre bis Ende 2028 befristete Regelung alle Länder - mit Ausnahme einiger Entwicklungsländer. Die aufgeführten Staaten dürfen im 2026 zusammen knapp 2,7 Mio. Tonnen Rindfleisch zum üblichen Zollsatz in die Volksrepublik liefern. Für darüber hinaus gehende Mengen wird dem Ministerium zufolge der Zusatzzoll erhoben. Nicht ausgeschöpfte Kontingentsmengen seien nicht auf Folgejahre übertragbar.





