Nutztierhaltung, Grünland und die GAP28 als Themen auf der Internationalen Grünen Woche
BRS - Die finanzielle Berücksichtigung von Nutztier- und Weidehaltern im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2028 stand im Mittelpunkt eines intensiven und konstruktiven Austauschs mit dem deutschen Bauernverband (DBV) und seiner Generalsekretärin Stefanie Sabet, dem Fachbereichsleiter Tierische Erzeugung Roger Fechler, Juliane Petri vom Deutschen Grünlandverband, Thomas Wiese, Vorsitzender von Mutterkuh NRW und unserem stellv. Geschäftsführer Stephan Schneider. Wir als BRS unterstützen zwar grundsätzlich die Forderungen des Grünlandverbandes und des DBV, fordern aber darüber hinaus eine grundsätzliche Förderung der Nutztierhaltung, also eine gesonderte Prämie auf Flächen, die der tierischen Ernährung dienen. Produkte aus der Nutztierhaltung sind und bleiben ein wichtiger Faktor der Ernährungssicherheit. Wollen wir auch in Zukunft die reale Nachfrage nach Milch- und Fleischprodukten mit heimischen Nahrungsmitteln autark bedienen, muss dieser Teil der Ernährungssicherheit aufgrund der im Vergleich zu anderen Agrarprodukten nochmals höheren Ansprüche an Tier-, Klima- und Umweltschutz zusätzliche Prämien erhalten. Dieser Punkt wird in der Diskussion zu GAP28 eine Grundforderung des BRS bleiben. Wir hoffen auf die Unterstützung vieler anderer Verbände!





